Druckfrisch: Amazon Web Services in Action (Second Edition)

Die erste Version von Amazon Web Services in Action haben Michael und ich 2015 geschrieben und publiziert. Unser Buch wurde schnell zum Bestseller. Wir sind immer noch vom positiven Feedback unserer Leser begeistert. Vielen Dank dafür!

Allerdings entwickelt sich AWS schnell weiter. Jede Woche werden neue Features angekündigt. Daher haben wir uns wieder an die Tastatur gesetzt um unser Buch zu überarbeiten und zu erweitern.

Heute ist es endlich soweit! Die zweite Version unseres Buches Amazon Web Services in Action ist sowohl als „echtes“ Buch sowie als eBook (PDF) verfügbar. Andere eBook-Formate folgen demnächst. Übrigens, wer das gedruckte Buch kauft bekommt automatisch auch das eBook mit dazu.

Mit dem Gutschein-Code nlaws2e gibt es beim Kauf von Amazon Web Services in Action Second Edition 20% Rabatt.

Was erwartet mich im Buch?
Mit unserem Buch lernst du die grundlegenden Teile und Konzepte von AWS kennen: Virtuelle Maschinen (EC2), Speichersysteme (EBS, EFS, S3), Datenbanken (RDS, DynamoDB) sowie Netzwerk (VPC). Außerdem lernst du, wie du deine Applikationen mit Hilfe von Elastic Beanstalk, OpsWorks oder CloudFormation ausrollen kannst.

Ein wichtiger Vorteil von AWS ist die Möglichkeit zur Automatisierung des kompletten Rechenzentrums- und Anwendungsbetriebs. In unserem Buch fokussieren wir uns daher auf Infrastructure as Code mit AWS CloudFormation. CloudFormation erlaubt es dir alle notwendigen Ressourcen automatisiert zu provisionieren und zu warten.

Mit unserem Buch lernst du außerdem wie man auf AWS skalierbare und hochverfügbare Architekturen (ELB, SQS, Auto Scaling) entwirft und umsetzt. Und selbstverständlich lernst du auch, wie du deine Cloud-Infrastruktur absichern kannst (IAM, Security Groups).

Was finde ich nicht im Buch?
Das Produktportfolio von AWS ist riesig. Wir lieben es basierend auf all diesen Bausteinen die bestmögliche Lösung zu entwickeln. Allerdings sind die Anzahl der Seiten in einem Buch begrenzt. Daher mussten wir einige spannende Themengebiete komplett ausklammern. In unserem Buch findest du daher u.a. nichts zu folgenden Themen: Container, Big Data, Machine Learning und Mobile Anwendung. Das wäre dann vielleicht etwas für unser nächstes Buch.

Was hat sich in der zweiten Version geändert?
Wir haben alle Kapitel komplett aktualisiert und überarbeitet. AWS bewegt sich schnell und daher hat sich seit 2015 viel geändert. Ein paar Beispiele:

  • Es ist mittlerweile deutlich einfacher mit Hilfe von Reserved und Spot Instances relevant Kosten einzusparen.
  • Zwei neue Load Balancer Typen wurden eingeführt: Application Load Balancer und Network Load Balancer.
  • Für Auto Scaling wurden zusätzliche Optionen eingeführt.

Wir haben außerdem alle CloudFormation Templates in YAML überführt. Im Vergleich zum bisherigen JSON-Format ist das YAML-Format unserer Meinung deutlich lesbarer.

Was ist neu in der zweiten Version?
Wir haben nicht nur alle Kapitel überarbeitet sondern auch drei neue Kapitel hinzugefügt. In den neuen Kapiteln lernst du folgende Dienste kennen:

  • Amazon Elastic File System (EFS): ein skalierbares und ausfallsicheres Network File System (NFS)
  • Amazon ElastiCache: In-Memory-Datenbanken u.a. um Abfragen an SQL-Datenbanken zu cachen
  • AWS Lambda: eine Ausführungsumgebung für deinen Code

Danke!
Vielen Dank an alle Leser, die die Vorabversion (MEAP) unseres Buches gekauft haben. Wer die gedruckte Variante gekauft hat, wird schon bald ein Paket mit dem Buch erhalten. Außerdem ein großes Dankeschön an alle Rezensenten, die uns dabei geholfen haben die zweite Version zu verbessern.

Angebot
Für alle, die noch nicht stolze/r Besitzer/in unseres Buches sind: mit dem Gutschein-Code nlaws2e gibt es unter Amazon Web Services in Action Second Edition 20% Rabatt auf unser Buch.

CloudWatch Alarme über Slack empfangen

Ob CPU-Auslastung einer EC2-Instanzen, Fehler beim Ausführen einer Lambda-Funktion oder verfügbarer Speicherplatz einer RDS-Instanz mit Amazon CloudWatch lassen sich Ressourcen bei AWS überwachen. Dafür werden zwei Komponenten benötigt:

  • Metriken: Eine Metrik ist ein Sammeltopf für Messwerte, die von den AWS Services automatisch befüllt werden.
  • Alarme: Ein Alarm überprüft in regelmäßigen Abständen ob sich die Messwerte einer Metrik noch innerhalb von definierten Grenzen bewegt.

Eine Übersicht über alle verfügbaren Metriken findet sich unter Metriken und Dimensionen-Referenz von Amazon CloudWatch.

Wann immer ein CloudWatch Alarm feststellt, dass sich eine Metrik außerhalb der definierten Grenzen bewegt, können automatisch folgende Aktionen ausgeführt werden:

Beispielsweise lässt sich ein CloudWatch Alarm so konfigurieren, dass bei einer CPU-Auslastung von über 80% über SNS eine E-Mail an den Verteiler des eigenen DevOps-Teams gesendet wird. Allerdings führen Benachrichtigungen von CloudWatch Alarmen per E-Mail schnell zu einem überquellenden Postfach. Außerdem entsteht mit jeder E-Mail an den Verteiler des eigenen DevOps-Teams auch Abstimmungsbedarf: „Wer kümmert sich um das Problem?“.

Bei tecRacer Consulting verwenden wir Slack um über Standorte (Hannover, Duisburg, Frankfurt und München) hinweg die Kommunikation zwischen allen Cloud Consultants sicherzustellen. Was liegt da näher als auch CloudWatch Alarme über Slack zu empfangen?

Im Jahr 2016 haben Michael und ich an der Serverless Chatbot Competition teilgenommen und in diesem Rahmen einen Chatbot entwickelt. Mit marbot lassen sich CloudWatch Alarme über Slack empfangen. Dabei versucht der Chatbot das DevOps-Team möglichst wenig zu stören. Eingehende Alarme werden über eine Eskalationsstrategie erst einem einzelnen Teammitglied, bei Bedarf einem weiteren Teammitglied und schließlich erst dem ganzen Team zugestellt.

Neben CloudWatch Alarmen integriert sich marbot mit einer Vielzahl von anderen Quellen, über die AWS-Ressourcen überwacht werden können.

Zusätzlich können per HTTP/HTTPS oder E-Mail beliebige Alarme an marbot gesendet werden.

Unser Chatbot kann damit als unkompliziertes und agiles Incident Management Tool verwendet werden. Fügen Sie marbot zu Ihrem Slack Workspace hinzu um die 14-tägige und kostenlose Probezeit zu starten.

Amazon EFS in 60 Sekunden ausprobieren

Bereits auf der re:Invent 2014 hatte AWS den Service Amazon EFS, eine skalierbares Netwerkdateisystem, angekündigt. Jetzt ist EFS endlich für alle AWS-Kunden in den Regionen US East (N. Virginia), US West (Oregon) und EU (Ireland) verfügbar.

Brennen Sie schon darauf EFS selbst auszuprobieren? Dieser Artikel zeigt wie Sie in nur 60 Sekunden eine erste EFS-Umgebung aufsetzen können.

  1. Launch Stack
  2. Klick auf Next um zum nächsten Wizard-Schritt zu gelangen.
  3. Name für Stack und alle benötigten Parameter definieren.
  4. Klick auf Next um zum nächsten Wizard-Schritt zu gelangen.
  5. Klick auf Next um zum nächsten Wizard-Schritt zu überspringen.
  6. Klick auf Create um den Stack zu erstellen.
  7. Warten bis der Stack den Status CREATE_COMPLETE erreicht hat.

Jetzt können Sie sich mit SSH auf die EC2 Instanz einloggen, die vom CloudFormation Stack erzeugt wurde. EFS ist auf der Maschine unter /efs gemounted.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Erfahrungsberichte bitte in die Kommentare.

6 Tipps und Tricks für AWS Kommandozeilen Ninjas

Das AWS Command Line Interface (CLI) erlaubt es Ihnen AWS Services einfach und bequem zu verwalten. Mit dem CLI können Sie im Terminal interaktiv Aufgaben bewältigen ohne die AWS Management Console benutzen zu müssen, was einen höheren Automatisierungsgrad ermöglicht. Außerdem können Shell-Skripte mit der Hilfe des AWS CLI verwendet werden um Infrastruktur-Setups zu automatisieren. Ein Beispiel: mit einem kleinen Shell-Skript und der AWS CLI kann zum Beispiel am Ende des Boot-Prozesses einer EC2-Instanz ein EBS Volume verbunden oder ein DNS-Eintrag über Route 53 angepasst werden.

Dieser Artikel beschreibt Tipps und Tricks für die Verwendung der AWS CLI im DevOps Alltag.

Kommando-Vervollständigung

Bei der Verwendung der CLI im Terminal ist die Kommando-Vervollständigung ein Killer-Feature. Nach dem Aktivieren lassen sich Kommandos mit der TAB-Taste automatisch vervollständigen. Damit kann die Arbeitsgeschwindigkeit bei der Verwendung der CLI signifikant erhöht werden.

Die folgenden Schritte sind notwendig um die Kommando-Vervollständigung für die bash auf OS X zu aktivieren:

echo "complete -C aws_completer aws" >> ~/.bash_profile
source ~/.bash_profile

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AWS Monatsrückblick – März 2016

AWS ist eine innovative und schnell wachsende Plattform. Dies ist eine Zusammenfassung des vergangenen Monats.

Ankündigungen und Neuigkeiten

Fehlt eine wichtige Meldung? Ich freue mich über Feedback! Direkt an @andreaswittig oder als Kommentar zu diesem Beitrag.

Buch und eBook Amazon Web Services in Action verfügbar

Wissen teilen ist Teil unserer DNA bei tecRacer: AWS Training und AWS Consulting ermöglicht es unseren Kunden schnell und sicher Projekte bei AWS umzusetzen. Diese Motivation steckt auch hinter unserem Buchprojekt: Amazon Web Services in Action. In Rekordzeit haben Andreas und Michael Wittig, Senior Consultants mit Schwerpunkt AWS, BigData und DevOps bei tecRacer, eine lesenswerte Einführung in die wichtigsten AWS Services und Best Practices zu Papier gebracht.

Wittig-Amazon-HI

Amazon Web Services in Action ist bei Manning erschienen und kann ab sofort als gedrucktes Buch oder eBook erworben werden. Direkt bei Manning oder Amazon.com und bald auch im deutschen Buchhandel und bei Amazon.de.

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