Amazon AWS RDS und MySQL mit MyISAM Tabellen

Amazon RDS für MySQL läuft gut und performant. Allerdings gibt es hier und da noch Anwendungen (z.B. xtCommerce), die ausschließlich MyISAM Tabellen und nicht InnoDB Tabellen nutzen.

Leider sind die Default Einstellungen von Amazon RDS für MySQL überhaupt nicht für MyISAM optimiert, mit der Folge, dass die Performance der Datenbank schlecht ist. Wenn man dieses Problem erkannt hat, lässt sich sehr schnell Abhilfe schaffen:

Default-DB-Parameter in der entsprechenden DB-ParameterGroup wie folgt ändern:

  • query_cache_size to 167772160 (163 MB)
  • myisam_sort_buffer_size to 167772160 (163 MB)
  • key_buffer_size to 1077721600 ( 1 GB)

tecRacer ist nun Amazon AWS Advanced Consulting Partner

Heute mal in eigener Sache:

Seit gestern ist tecRacer von Amazon Web Services zum Advanced Consulting Partner ernannt wurden.

AWS_Logo_Advanced_Consulting_Partner

 

Amazon AWS AZs (Availability Zones)

Availability Zones sind eigene Amazon AWS Data Center in einer Region, die von einander unabhängig sind (eigener Strom, eigenes Internet und ca. 10 km von einander entfernt).

In der EU Region gibt es AZ 1a, 1b und 1c.

Oft kommt von den Kunden die Frage, welches AZ man nehmen soll … AZ 1a ist doch bestimmt am stärksten ausgelastet, da ja die meisten einfach 1a nehmen würden …?

Hier die überraschende aber logische Antwort: 1A kann für jeden AWS Account in Wirklichkeit ein anderes AZ sein. Amazon AWS wollte nämlich genau das verhindern, dass alle dann in 1a landen … deswegen hat jeder AWS Account sein eigenes Mapping, d.h. was bei AWS Account Nr. 1 AZ 1a ist, ist vielleicht bei AWS Account Nr. 2 AZ 1b.